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Richard Bandler

2.089 Byte hinzugefügt, 22:52, 16. Jun. 2008
/* Leistungen */ Gründe für die Entwicklung von NLP
== Leistungen ==
Richard Bandler entwickelte zusammen mit [[Grinder,_John|John Grinder]] in den 1970ger Jahren das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) nicht zuletzt auch deshalb, weil er bei seinem Psychologiestudium an der University of California in Santa Cruz das, was die akademische Psychologie, die Psychiatrie und die damaligen Psychotherapien zu bieten hatten, für wenig nützlich hielt:  : ''"Zu der Zeit waren Psychologen sehr intensiv mit Objektivität und Subjektivität beschäftigt. Wenn sie von Objektivität sprachen, sahen sie glücklich aus. Wenn sie von Subjektivität sprachen, sahen sie so aus, als hätten sie in Scheiße gefaßt ... sie sagten: "Ach, das ist bloß eine subjektive Erfahrung". Von meinem Standpunkt aus jedoch sind subjektive Erfahrungen nungerade das, worauf es besonders ankommt. Ekstase, Freude, Lust, Motivation, Ausdauer, das waren alles '''bloß''' subjektive Erfahrungen. (...)'' : ''... die Psychologie war zu der Zeit wahrscheinlich das idiotischste Gebiet, das es je gegeben hat. Auf der einen Seite gab es die Forscher, die sich mit Dingen befaßten, die nicht dazu gedacht waren, je etwas in der wirklichen Welt auszurichten. Die Forscher sprachen nicht einmal mit den Klinikern ... auf der anderen Seite standen die Kliniker, die im Grunde die Einstellung hatten: "Wenn ich nicht intuitiv vorgehe, bin ich manipulativ." Das war auch der Grund, warum sie so präzise waren wie ein losgelassener Gartenschlauch. Sie hatten viel Wichtiges zu sagen, aber keinen Schimmer davon, wie sie es sagen sollten''.  : ''Ich habe vor allem deshalb eine eigene Fachrichtung entwickelt, weil ich nichts mit diesen Leuten zu tun haben wollte.'' <ref>Richard Bandler: ''Unbändige Motivation''. Paderborn; Junfermann 1997, S. 8-9</ref> Statt im luftleeren Raum herumzutheoretisieren wie die akademischen Psychologen oder theorielos draufloszutherapieren, wie die praktisch tätigen Kliniker, entschied sich Bandler dafür, ergebnisorientiert vorzugehen: erfolgreiche Praktiker zu studieren, um dann ein formales (sprachliches) Modell von denjenigen Fähigkeiten zu entwerfen, die deren erfolgreichem Tun zugrundelagen, um dieses Modell dann anderen bewußt weitervermitteln zu können ("Modelling").
Bandler und Grinder entwickelten Methoden um die Arbeiten von [[Satir,_Virginia|Virginia Satir]], [[Perls,_Fritz|Fritz Perls]] und [[Erickson,_Milton_H.|Milton H. Erickson]] zu studieren. Sie konzentrierten sich 1975 zunächst auf linguistisch fundierte Beschreibung der Sprachmuster. Diese sollten im weiteren dazu geeignet sein, auch effektive Muster nonverbaler Kommunikation in ihrer strukturellen Beschaffenheit zu analysieren und darzustellen.
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