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Glaubenssatz

1.381 Byte hinzugefügt, 18:47, 24. Apr. 2006
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'''Glaubenssätze''' sind Lebensregeln! Nach Robbins ist ein Ein Glaubenssatz, eine Annahme mit einem Gefühl von Sicherheit! (Antony Robbins)
Glaubenssätze, finden wir auf Anthony Robbins unterteilt "unsere Anschauungen" in der [[logische Ebenen|logischen Ebene IV]]in der Reihenfolge ihrer Stärke in: Meinungen - Glaubenssätze - Überzeugungen (Wissen).
Glaubenssätze sind die Überzeugungen und Leit-Ideen, die Menschen für wahr halten, und als Grundlage ihres alltäglichen Handelns und für den Einsatz ihrer Fähigkeiten anwenden, sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen, individuelle Theorien, warum etwas so und nicht anders ist. Glaubenssätze bestimmen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen, was wir für möglich halten. Glaubenssätze können Berechtigungen (Erlaubnis) aber auch Einschränkungen (Verbote) beinhalten.
Glaubenssätze entstehen durch Gewöhnung - sie werden übernommen (gesagt oder vorgelebt) - oder Prägung ([[Imprint]]) - in Signifikanten Emotionalen Ereignissen (S.E.E., Significant Emotional Event) und können auf gleichem Wege verändert werden (Neuprägung, Re-Imprinting). Wir halten Glaubenssätze i.d.R. für so wahr, das es schwer ist sie als solche aufspüren, denn sie scheinen Wahrheiten zu sein und keine Glaubenssätze... („Es weiß doch wohl jeder, dass…“).
Anthony Robbins (Das Robbins Power Prinzip) unterteilt "unsere Anschauungen" in Glaubenssätze, befinden sich auf der in der Reihenfolge ihrer Stärke in: Meinungen - Glaubenssätze - Überzeugungen (Wissen)[[logische Ebenen|logischen Ebene IV]].
Nach Paul Watzlawick gibt es Wahrheiten erster Ordnung (sehen alle so) und Wahrheiten zweiter Ordnung (sehen nicht alle so).
 
Glaubenssätze halten wir i.d.R. für so wahr, das es schwer ist sie als solche aufspüren („Es weiß doch wohl jeder, dass…“).
Unter Glaubenssystem (belief system) versteht NLP eine Reihe sich gegenseitig stützender Glaubenssätze.
Glaubenssätze habe die Eigenart sich selbst zu erhalten. Sie sind erstaunlich anpassungsfähig, solange die Hauptaussage erhalten bleibt und mit Logik kommt man oft nicht weiter! <br>
''"Ein Patient hatte die Wahnvorstellung, eine Leiche zu sein, und nahm deshalb keine Nahrung mehr zu sich. <br> Sein Therapeut fragte ihn: 'Bluten Leichen?' <br> Antwort: 'Nein, sie sind blutleer.' <br> Der Therapeut begeistert: 'Dann kann ich Dir beweisen, dass Du keine Leiche bist.' Er sticht den Patienten in den Finger, aus dem auch gleich ein Tropfen Blut quillt. <br> Die Reaktion des Patienten mit erstauntem Gesicht: 'Oh, Leichen bluten doch!'"''
== Erläuterung ==
An vielen Ausflugsorten können Sie wunderschöne Holztäfelchen erwerben, mit Aufschriften wie "Trautes Heim", "Glück allein" oder "Daheim ist's doch am schönsten"! Solche Aussagen nennt man im NLP Glaubenssätze (beliefs). Jeder von uns hat eine große Anzahl innerer Holztäfelchen: "Man bekommt im Leben nichts geschenkt!"; "Glück ist unbeständig." "Alte Leute werden krank."; "Man kann nicht immer nur gewinnen."; "Dies ist ein Stuhl." <br>Wenn Sie der Überzeugung sind, gerade einen Text über Glaubenssätze zu lesen, dann ist dies die (Be-)Deutung, die Sie einem bestimmten Phänomen geben: einer Anordnung dunkler Strukturen auf hellen "Hintergrund" - und auch das ist schon wieder eine Intertretation eines Phänomens.<br>Im erweiterten Sinne ist somit daher jede Aussage ein Glaubenssatz. (Ist Blau wirklich blau - für jeden? Ist die Erde wirklich eine Kugel - woher weißt du das? Welche Beweise hast du für deine Vergangenheit - oder bist du vielleicht gerade eben mit deiner "Erinnerung" geschaffen worden und mit dir all die anderen Menschen (mit ihrer Erinnerung)? Gibt es dich wirklich - oder träumt dich ein höheres Wesen? ...)!
Glaubenssätze sind das Baumaterial mit dem wir unsere Wirklichkeit stabilisieren. Glaubenssätze zu haben ist völlig Ok, wir brauchen Glaubenssätzehelfen uns, um uns in den Welt zu orientieren. Dem Begriff Glaubenssatz haftet oft ein Markel an, als müßte man Glaubenssätze grundsätzlich auflösen oder verändern. doch über 99% aller unserer Glaubenssätze sind absolut prima und unterstützen uns in unseren (über)Leben!  Glaubenssätze sind weder Gut noch Schlecht, Glaubenssätze können jedoch eher möglichkeitenbegrenzend oder -erweiternd wirken.  Glaubenssätze kann man durch anzweifeln und hinterfragen verändern, durch Zustimmung oder Widersprechen werden sie eher gestärkt. Glaubenssätze vertragen Ausnahmen ("Ausnahmen bestätigen die Regel"): "Geld verdirbt den Charakter - naja mein Freund Kurt - der Millonär - ist eine Ausnahme aber ..."
Glaubenssätze schützen sich gegen Veränderungen durch:
**Wenn das geschied: Jetzt nicht!
Glaubenssätze nicht ohne Ökocheck ändern sonst kann es schlechter werdenWeitere Merkmale von Glaubenssätzen:*Auf einen Glaubenssatz bekommt man oft starke Reaktionen (deutliche Zustimmung oder Ablehnung). *Erfolgreiche Glaubenssatzänderungen sind verbunden mit deutlichen Emotionen (Grinsen, Lachen, Verwirrung,...)verbunden.*Glaubenssätze sind weder Gut noch Schlecht, Glaubenssätze können einem Menschen jedoch mehr oder weniger Wahlmöglichkeiten und damit [[Flexibilität]] geben. *Glaubenssätze kann man durch anzweifeln und durch hinterfragen verändern ([[Sleight of Mouth]] Pattern).*Glaubenssätze werden durch Zustimmung oder Widersprechen eher gestärkt. *Glaubenssätze vertragen Ausnahmen ("Ausnahmen bestätigen die Regel"): "Geld verdirbt den Charakter - naja mein Freund Kurt - der Millonär - ist eine Ausnahme aber ..."*Glaubenssätze sind nicht auf Logik angewiesen.*Wo (Glaubenssatz-)Widerstand ist, ist nicht immer der Weg - oder nicht. . Glaubenssätze nicht haben stabilisierende Aufgaben! Glaubenssätze sollte man nie ohne Zustimmung ändernund nicht ohne [[Öko Check]] sonst kann sich die Lebensqualität der Person verschlechtern.
Welchen Beweis hast du jetzt dafür, dass dein Problem wirklich besteht. Bist du dir wirklich sicher?
 
Auf einen Glaubenssatz bekommt man starke Reaktionen.
 
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Glaubenssätze erfahren Sie man mit den Fragen: Warum? Welche Bedeutung hat das? Wie ist
der Zusammenhang?
Satzstrukturen:<br>
Nachdem jeder Satz ein Glaubenssatz ist, gibt es hier eine Fülle von möglichen Formulierungen:
*Typische Glaubenssätze erkennen Sie erkennst Du an:
**Wenn/dann; Es ist; Die Menschen/Das Leben/...; Weil...; X bedeutet y.
*Eine weitere Gruppe von Glaubenssätzen verwenden die Modaloperatoren müssen, sollen und dürfen:
== Hinweise & Beispiele ==
Veränderung von Glaubenssätzen geschied bei jeder NLP Intervention. Glaubenssätze verändert man durch Erkenntnis (Verständnis), in Zweifel ziehen oder Verwirrung. Will man gezielt Glaubenssätze verändern, eigenen sich u.a. [[Sleight of Mouth Pattern]]Pattern, [[Internale Verhandlung]]en mit konfliktierenden Glaubenssätzen, [[Change History]] oder [[Change Future]] sowie[[Reimprinting]].
Dilts: Der Mann der wusste dass er eine Leiche ist...
Klatschen um Elefanten zu vertreiben..
== Übung ==
(wie halten wir unsere Realität stabil?) woher weißt du was du weißt?
Woher weißt du jetzt, das du gestern... und nicht...
Wie erinnerst du dich?
Woher weißt du das? Sieh das andere so.
Bild, Ton, Gefühl fälschen.
Submodalitäten fälschen.
Anfang der Übung fälschen.
Sag dreimal...
Veränderung der Wirklichkeit (Wie halten wir unsere Realität stabil oder ändern sie? Woher weißt du, was du weißt?)
#Erinnere dich an etwas, was du gestern getan hast (X).
#Stelle dir etwas vor, was du statt dessen hättest tun können (Y), sehe/höre/spüre/... es ganz deutlich.
#Woher weißt du jetzt, ob du gestern X oder Y gemacht hast? Wie erinnerst du dich? Woher weißt du was stimmt? Was ist der Unterschied? (VAKOG und [[Submodalität]]en)
#Nun gib Y die Submodalitäten, die dir bewiesen das X stimmte. Fälsche Bild, Ton (evtl. auch die innere Stimme die dir sagt X stimmt), Gefühl und Submodalitäten.
#Nun fälsche auch deine Erinnerung an den Anfang dieser Übung (Ansonsten wirst du vermutlich auf diese Übung bezugnehmen und dir sagen, es war X weil wir in dieserr Übung X zu Y machen wollen).
#Sag dreimal laut: "Ich habe gestern Y..."
#Wenn du in Bezug auf X und Y noch immer nicht verwirrt bist wiederhole die Übung ab 2.
Übung zur Mehrung der Wahlmöglichkeiten.
A (100%sicher), b(100% falsch aber währ schön), c(ist mir doch egal)
A und b gleicher Kontext
Gemeinsamkeiten a und b gegenüber c
Mapping across
Integration konfliktierender Glaubenssätze.Schwächung von Glaubenssätzen und Mehrung von Wahlmöglichkeiten2 #Suche dir drei Glaubenssätze existieren bereits (double bindingA,B,C)von denen A und B im gleichen Kontext stehen und dich behindern. Du solltest dir Ein Glaubenssatz soll in einen überführt werden##bei A 100% sicher bist das es stimmt (z.B. "Ich kann mir keine Namen merken!")Internale Verhandlungen auf der timeline ##bei B 100% sicher bist das es nicht stimmt aber wäre schön wenn es so wäre (gs1:erste Prägung iz.dB. Vergangenheit "Ich erkenne Menschen selbst nach Jahren sofort wieder und gs2:zukunft oder beide in der Vergangenheit), jeder schritt beginnt spreche sie mit dem Vergangenheitspunkt - Integration in der Gegenwart, wenn beide punkte iNamen an!")## bei C nicht sicher bist und es dir auch eigentlich egal ist (z.dB. Vergangenheit liegen geht man "In Dänemark gibt es mehr Frauen als Männer!")#Finde die Submodalitäten für starke und schwache Glaubenssätze (Gemeinsamkeiten von punkt a A und B im Gegensatz zu b C) auf den Sinneskanälen V, A und integriert weiter in die GegenwartK (VAK sind üblicherweise unterschiedlich stark).#Erlebe nun A und B mit den Submodalitäten von C ([[Mapping across]]).#Jetzt sollten deine Glaubenssaätze deutlich schwächer sein (z.B. "Klar kann ich mir Namen merken aber ist das so wichtig?").
Bürokrat, Administrator
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