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Änderungen

Metamodell

Ein Byte hinzugefügt, 10:53, 20. Jun. 2007
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Unser Bild von der Welt entsteht mit Hilfe dreier, universeller Gestaltungsprozesse: Generalisieren, Tilgen und Verzerren. Menschen kommunizieren miteinander unter Einsatz von [[Sprache]]. Sie äußern dabei Fragen, Wünsche und Befindlichkeiten. Dabei gehen sie selbstverständlich von den eigenen Sichtweisen ('''eigener Erlebnishintergrund''') aus. Das, was uns unser Unbewusstes als Rohmaterial zur Verfügung stellt, kann man als '''[[Tiefenstruktur]]''' bezeichnen. Durch die oben genannten Gestaltungsprozesse erfolgt eine geeignete Verarbeitung, die dann in der kommunizierten Sprache, der '''[[Oberflächenstruktur]]''', ihren Ausdruck findet.
Weil der Hörende über einen anderen Erlebnishintergrund verfügt als der Sprecher, kommt es oft zu interpretatorischen Missverständnissen.In der Regel sind sich die Gegenüber nicht bewusst, dass ein solches Problem besteht. Erst wenn es zu Problemen kommt, bemerkt man, dass man "irgendwie aneinander vorbeigeredet" hat.
Das eigentliche Metamodell besteht aus einer Reihe von Fragen. Mit diesen Fragen bewegt man sich von der Oberflächenstruktur in Richtung Tiefenstruktur. Mit den Metamodellfragen werden die Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, die von der Oberflächenstruktur zur Tiefenstruktur geführt haben, Schritt für Schritt rückgängig gemacht. Dies bringt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in die tägliche Kommunikation und ist insbesondere für Prozesse von Bedeutung, in denen eindeutige Kommunkation wichtig ist (z.Bsp. Therapie, Verkauf, Training...).
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