<small><nowiki> [Glaubenssätze, Überzeugungen, Belief, Beliefs, Rules] </nowiki></small> __NOTOC__<br><right><small>''"Ein Glaubenssatz ist eine Annahme mit einem Gefühl von Sicherheit!"'' -[[Robbins, Anthony|Anthony Robbins]]</small> </right><br>'''Glaubenssätze''' sind Lebensregeln, sie sind Annahmen über sich und/oder die Welt - und sie stimmen! Sie sind Leit-Ideen, die Menschen für wahr halten. Sie sind Grundlage des alltäglichen Handelns und für den Einsatz ihrer Fähigkeiten. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so und nicht anders ist. Glaubenssätze beeinflussen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen und was wir für möglich halten. Von R.A. Wilson stammt das Konzept der zwei Instanzen im menschlichen Bewusstsein, dem Denker und dem Beweiser: "Was der Denker denkt, beweist der Beweiser."
'''Glaubenssätze''' sind Lebensregeln, sie sind Annahmen über sich [[Metamodell]]verletzungen und/oder die Welt - üblicherweise Modaloperatoren und sie stimmen! Sie sind Leit-Ideen, die Menschen für wahr halten. Sie sind Grundlage des alltäglichen Handelns Nominalisierungen und für den Einsatz ihrer Fähigkeiten. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so und nicht anders ist. Glaubenssätze beeinflussen, was wir denken und wahrnehmen<ref>Nach Paul Watzlawick gibt es in jedem von uns einen Denker und einen Beweiser. Während der Denker festlegt, wie die Wirklichkeit ist, beweißt der Beweiser, durch lenken der Wahrnehmung, dass es so ist.</ref>, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen und was wir für möglich halten. Sie können Berechtigungen (Erlaubnis) aber auch Einschränkungen (Verbote) beinhalten. Glaubenssätze sind [[Metamodell]]verletzungen und üblicherweise Modaloperatoren und Nominalisierungen. Sie treffen Aussagen darüber, was jemand (nicht) kann/darf/soll/muss/ist oder wie die Welt ist. Glaubenssätze sind oft nicht logisch herleitbar, sonder basieren auf der Verallgemeinerung subjektiver Erfahrung. ''Echte'' Glaubenssätze halten wir für so wahr, dass es schwer ist, sie als solche zu entdecken.(„Es weiß doch jeder, dass…“).
Mehrere sich gegenseitig stützender Glaubenssätze bilden ein Glaubenssystem (belief system). Besondere Glaubenssätze sind [[Gedankenvirus|Gedankenviren]], diese haben sich von der Möglichkeit der sinnlichen Überprüfung abgekoppelt und beziehen sich ausschließlich auf andere Glaubenssätze.
Die meisten Glaubenssätze und Glaubenssysteme sind gut und funktional. Sie ermöglichen uns die Orientierung in der Welt, die Kommunikation mit anderen und die optimale Reaktion auf das, was in und um uns geschieht.
Glaubenssätze werden [[Imprint|geprägt]]:
*durch Wiederholung → Gewöhnung (Wenn man immer wieder das Gleiche erlebt oder hört, leitet man daraus irgendwann eine Regel ab).
*durch Autoritäten
*in Prägungssituationen, Signifikanten Emotionalen Ereignissen ([[SEE|S.E.E.]]).
Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass sie auf gleichem Wege verändert werden (Neuprägung, [[Reimprinting]]).
Glaubenssätze stützen sich auf:
*„Logische“ Begründungen und Folgerungen ->[[Sleight of Mouth Pattern]]
Es gibt zwei Arten von Glaubenssätzen. :
*Regeln (Ursache Wirkung): "wenn..., dann...", "X bedeutet Y", "Weil... "
*Annahmen: "Es ist nun mal so...", "Die Menschen/Das Leben...", "Man kann/darf/soll/muss/ist (nicht) ..."
*Ursachen (Vergangenheit),
*Bedeutungen (Gegenwart) und
*Identität/- Grenzen und Möglichkeiten (Zukunft).
Glaubenssätze haben die Fähigkeit, sich selbst zu erhalten. Solange die Hauptaussage erhalten bleibt, sind diese sehr anpassungsfähig und oft logisch nicht widerlegbar.<br><br>''"Ein Patient hatte die Wahnvorstellung, eine Leiche zu sein, und nahm deshalb keine Nahrung mehr zu sich. <br> Sein Therapeut fragte ihn: 'Bluten Leichen?' <br> Antwort: 'Nein, sie sind blutleer.' <br> Der Therapeut begeistert: 'Dann kann ich Dir beweisen, dass Du keine Leiche bist.' Er sticht den Patienten in den Finger, aus dem auch gleich ein Tropfen Blut quillt. <br> Die Reaktion des Patienten mit erstauntem Gesicht: 'Oh, Leichen bluten doch!'"'' <small>- Abraham Maslow</small>
''"<i>Ein Glaubenssatz ist Patient hatte die Wahnvorstellung, eine Annahme Leiche zu sein, und nahm deshalb keine Nahrung mehr zu sich. <br> Sein Therapeut fragte ihn: "Bluten Leichen?" <br> Antwort: "Nein, sie sind blutleer." <br> Der Therapeut begeistert: "Dann kann ich Dir beweisen, dass Du keine Leiche bist." Er sticht den Patienten in den Finger, aus dem auch gleich ein Tropfen Blut quillt. <br> Die Reaktion des Patienten mit einem Gefühl von Sicherheiterstauntem Gesicht: "Oh, Leichen bluten doch!"'' </i> <small>-[[Robbins, Anthony|Anthony Robbins]]nach Abraham Maslow</small>
Anmerkungen: <references/>
== Historisches ==
#Finde die Submodalitäten für starke und schwache Glaubenssätze (Gemeinsamkeiten von A und B im Gegensatz zu C) auf den Sinneskanälen V, A und K (VAK sind üblicherweise unterschiedlich stark).
#Erlebe nun A und B mit den Submodalitäten von C ([[Mapping across]]).
#Jetzt sollten deine Glaubenssaätze Glaubenssätze deutlich schwächer und entspannter sein (z.B. "Kannst du dir Namen von Personen merken?" "Klar - aber ist das so wichtig?").
== Siehe auch ==