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Die '''Diamond-Technik''' ist eine Problembearbeitungs- und Kreativitätstechnik zum gewinnen neuer Einsichten, in deren Folge das Problem völlig anders gesehen oder verstanden wird. Durch die neue Einsicht ''verschwindet'' das Problem.
== Historisches ==
Beispiel
*Problem: Ich bin zuviel allein.
*Ziel:Ich bin mehr mit Menschen zusammen.
Eine weitere Möglichkeit des Anfangs kann ein einfacher Satz sein. Dazu wird ein entsprechender Gegensatz formuliert wird. Dieser Gegensatz kann eine Negation des Satzes sein. Die Bildung der Negation kann sowohl mit der einfachen Verneinung, wie z.B. satt sein - nicht satt sein, oder durch das Gegenteil, wie satt sein - hungrig sein, gebildet werden.<br>
Ein Gegensatz kann auch nur eine Gegenüberstellung von zwei verschiedenen Momenten sein.
=== Das Sowohl-als-auch ===
Im dritte dritten Baustein wird gefunden, was das Problem und das Ziel oder der Satz und der Gegensatz gemeinsam haben. Dieser Punkt wird nach dem griechischen Wort für "Fülle" auch als Pleroma bezeichnet. Die Beantwortung der Frage nach dem Pleroma erfolgt nur, wenn gewissermaßen ein Dissoziieren von der Vorstellung von Problem und Lösung stattfindet. So lange der Coachee "mitten drin" ist, erscheinen Problem und Ziel als völlig entgegengesetzt. Durch die Frage nach dem Pleroma erfolgt ein Heraustreten aus dem engen Rahmen. Damit wird das Problem relativiert.
Problem und Ziel sind stets durch einen Rahmen verbunden, d.h. innerhalb eines bestimmten Rahmens gelangt man vom Problem zum Ziel. In der Zielsetzung ist dieser Rahmen meist vorhanden, wird jedoch nicht bewusst wahrgenommen.
=== Das Weder-noch ===
Der vierte Baustein heißt Kenoma, was sich vom griechischen Wort für "Leere" herleitet.
Das Kenoma ist der logische Gegenpart zum Pleroma. Beim Kenoma wird gefragt, was weder das Problem noch die Lösung ist, also "Was liegt jenseits von Problem und Ziel?".Hier wird der Blick für das Neue geöffnet, was in der engen Perspektive von Problem und Lösung bisher wenig beachtet wurde.
Das Kenoma bei dem oben angeführten Beispiel könnte "Ich sein dürfen." sein.
=== Die Zweite-Frage-Ebene ===
Die Möglichkeiten der Diamond-Technik erweitern sich, wenn die Fragen:wie
*Was wird dadurch er-möglicht?
*Was wir dadurch ent-möglicht? Was wird dadurch verhindert?