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<small><nowiki> [Megaekstase, Mega-Ekstase] </nowiki></small> {{TOCright}}
Die Mega-Ekstase ist ein [[Anker]]-Format, bei dem es darum geht, eine Reihe von sehr positiven Gefühlen zu ankern und diese dann nacheinander in kurzer Zeit auszulösen. Ähnlich wie eine [[Core Transformation]] kann das Format eine Person innerhalb von recht kurzer Zeit in Zustände bringen, für die Worte einfach nicht mehr angemessen sind.
Man macht das Ganze am besten mit mehreren Leuten (4-5), da so am einfachsten viele Anker bei einer Person gleichzeitig (bzw. kurz nacheinander) ausgelöst werden können.
Die meisten Menschen haben während der ganzen Kindheit erfahren müssen, dass absolute Lebensfreude und positive Entgrenztheit offenbar nicht sonderlich gewünscht sind. "Spring nicht so in der Gegend herum!". "Sing nicht so laut!". "Wehe, du machst dich beim Spielen schmutzig!", hören wir unsere Eltern x-mal sagen und lernen so Stückchen für Stückchen, dass ausgelassenes Spielen und Glücklichsein besser eingedämmt werden sollten.
Dieses Format ist - insbesondere bei mehrfacher Anwendung (in einem gewissen Abstand) - ein Weg, um diese konditionierte Obergrenze für Lebensfreude zu sprengen, um unserem System zu zeigen, dass absolutes Glücklichsein erlaubt ist und immer weiter trainiert werden kann.
'''Dauer''': zwischen 20 Minuten und ca. einer Stunde, je nachdem, viele Zustände geankert werden.
== Ablauf ==
=== Schritt 2 Elizitieren des ersten Gefühls ===Der K wird zunächst gebeten, sich an ein sehr positives Erlebnis zu erinnern (z.B. Geburt eines Kindes, letzte Prüfung an der Uni bestanden, eine nicht enden wollende Abfahrt im Neuschnee, etc.)C: "Erinnere Dich bitte an ein sehr positives Ereignis aus deinem Leben. Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst Du? Geh mit deiner Aufmerksamkeit an die Stelle deines Körpers, wo du das Gefühl am stärksten spüren kannst."
=== Ankern des ersten Gefühls ===
Im Moment des stärksten Erlebens ankert der C oder ein Helfer das Gefühl kinästhetisch, am besten durch einen leichten Druck auf einen Fingerknöchel (10 - 20 Sekunden). Dann den K aus dem Zustand holen (Separator) und anschließend testen, ob der Anker funktioniert. Wenn ja, separieren und dann weiter. Wenn nicht: Gefühl erneut ankern oder anderes Gefühl nehmen.
=== Elizitieren und Ankern der weiteren Gefühle (s. Schritt 3 1 & 2) ===Nächste positive Situation elizitieren und auf einen anderen Fingerknöchel ankern. Separieren. Testen.Insgesamt zwischen 5 und 10 positive Gefühle, möglichst aus unterschiedlichen Lebensbereichen, auf verschiedenen Knöcheln ankern und einzeln testen.
== Variationen =Auslösen der weiteren Anker ===In dieser Art und Weise nacheinander alle kinästhetischen Anker auslösen (die anderen ''nicht'' loslassen). Durch Prozessinstruktionen immer wieder die Bilder/Töne etc. ausblenden und die zugehörigen Gefühle miteinander verbinden.Wenn das gut funktioniert hat, müsste der K schon ordentlich "weggebeamt" sein.
=== Auditiven Kanal bedienen = Aufsagen der zuvor gelernten Sätze ===
Nun beginnen die Helfer, reihum etwa 3-5x die vorher geübten Sätze aufzusagen. Auf Wunsch weiteren Input (Musik, Geschmack, Duft) hinzunehmen. Dann den K einfach eine Zeit lang geniessen lassen...
== Hinweise & Beispiele = Einpacken = Gesamtgefühl ankern ===<!--Hier stehen Tipps. Das Ganze "einpacken": Wie kann man Dinge erleichtern. Was tut manC: "Spüre nun noch einmal,wenn es nicht funktioniertwie dieses Gefühl durch deinen ganzen Körper fliesst und jede einzelne deiner Zellen vollkommen erfüllt. Was kann man versuchenUnd nun bitte dein Unbewusstes, wenn dir für all dies ein Symbol, eine Farbe oder vielleicht auch eine kleine Geste zu schenken, so dass du all das, was du jetzt erlebst, mit in den in den Alltag nehmen kannst, so dass es schiefgehtdir bei Bedarf immer zur Verfügung stehen wird..." (K ankert den Gesamtzustand). Beispiele -->
== Übung =Format-Ende = == Siehe auch == === Verwandte Begriffe ===C holt K langsam wieder ins Hier und Jetzt. Format-Ende.
== Hinweise & Beispiele ==
'''Achtung''': Je nach Person und geankerten Situationen kann der K in sehr unterschiedliche Zustände geraten. Da kann von einem glückseeligen, stillen Lächeln über Tränen bis hin zum "sich vor Lachen nicht mehr halten können" alles mögliche dabei sein. Auch bei Tränen nicht nervös werden: Das ist oft ein Zeichen dafür, dass sich -möglicherweise über Jahrzehnte aufgestaute - Energie zu lösen beginnt.
=== Literatur ===
Eine Beschreibung findet sich unter anderem im Begleitbuch zur Practitioner-Ausbildung von Klaus Grochowiak, das im Eigenverlag veröffentlicht wird.
[[Kategorie:Begriff]]