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Für Freud bedeutete "Abwehr", daß jemand darauf verzichtet, einen bestimmten Wunsch oder ein Bedürfnis zu erfüllen, sondern stattdessen leugnet ("abwehrt" bzw. "verdrängt"), diesen Wunsch überhaupt zu haben - weil er weiß, daß seine Erfüllung gesellschaftliche Sanktionen nach sich ziehen würde (Beispiel: jemand möchte gerne 4 Wochen Urlaub machen, weiß aber, daß er sich das nicht leisten kann, wenn er seinen Job nicht verlieren will; also sagt er sich selbst und anderen, "ich will doch nicht schon wieder in Urlaub fahren (Abwehr des Wunsches), dafür arbeite ich viel zu gerne (Rationalisierung) - und Kollege X, der schon wieder zwei Wochen im Urlaub war, ist ein fauler Sack (Projektion)!").
"Abwehr" kann in der Psychoanalyse unter anderem auch bedeuten, Angst, Unlust, Kränkung oder Verletzung zu vermeiden oder unbewusst zu machen (vergessen, "verdrängen"). Während aber ein Psychoanalytiker das Bewußtmachen der Konflikte zum Ziel erklären würde, ohne sie dann unbedingt aufzulösen, wäre für einen NLPer eher das Ziel, Konflikte so gut wie möglich zu integrieren und dabei ggf. auch auf nützliche Weise Tilgung, Generalisierung und Verzerrung einzusetzen. Für einen NLPer kann also auch Abwehr (für einen NLPer eine Form der Löschung/Verzerrung) je nach Kontext durchaus nützlich sein (->[[Öko-Check]]).
== Die Abwehrmechanismen in der Psychoanalyse ==
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