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Als kalibrierte Schleife bezeichnet man einen Prozess, in dem eine Person etwas sagt oder tut, worauf eine andere Person mit einem bekannten spezifischen Verhalten reagiert. Diese Reaktion wiederum führt bei der anderen Person zu einem bekannten spezifischen Verhalten, welches das Verhalten der ersten Person wiederum verstärkt.
So befinden sich die beiden Kommunikationspartner in einer Schleife, in der sie sich abwechselnd gegenseitig in einen bestimmten emotionalen Zustand immer weiter hinein bewegen. Häufig vermuten die jeweiligen Personen die Ursache dafür bei der jeweils anderen Person (Interpunktionsproblem), da sie die dabei wirkenden Mechanismen nicht durchschauen. Kalibrierte Schleifen funktionieren auch für gute Zustände.
Hier wird die Erwartungshaltung des Gegenübers aufgedeckt und in ihrer Funktion als Wahrnehmungsfilter analysiert. Die gezielte Veränderung der Erwartungshaltung führt dazu, dass der effektive Mensch aus Fleisch und Blut wieder wahrgenommen werden kann.
== Siehe auch ==