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NLPedia:Humor

5.844 Byte hinzugefügt, 19:56, 5. Okt. 2006
== Praxis ==
=== Weisheit der Dakota-Indianer ===
Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!
 
Doch wir Manager entwickeln stetig weitere Strategien um Konsequenzen zu verschleppen:
*Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
*Wir wechseln die Reiter.
*Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
*Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
*Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
*Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
*Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
*Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
*Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
*Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
*Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
*Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
*Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte."
*Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
*Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
*Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
*Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
*Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
*Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
*Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
*Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann?
*Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
*Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten
*Wir bilden einen Gebetskreis der unser Pferd gesund betet.
*Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
*Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
*Wir ändern die Anforderung von "reiten" in "bewegen" und erteilen einen neuen Entwicklungsauftrag.
*Wir sourcen das Pferd aus.
*Wetten, dass das Vieh nur simuliert!
*Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!
 
 
 
=== Anrufbeantwortertext einer Praxis für Telefontherapie: ===
Guten Tag, vielen Dank für Ihren Anruf.
BILL CLINTON: Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein!
 
 
 
=== Was ist das eigentlich - eine Alternative? ===
Ein Mann kommt zum Rabbi: "Rabbi - was ist das eigentlich - eine Alternative?" Der Rabbi zögert etwas, studiert aufmerksam das Gesicht des Fragenden und beginnt zu antworten: "Eine Alternative? Das ist nicht so einfach. Ich mache Dir mal ein Beispiel. Angenommen, nur einmal angenommen - Du hast ein Huhn. So ein Huhn kannst Du schlachten, und dann hast Du eine schöne Hühnersuppe oder einen Hühnerbraten. Du kannst allerdings auch warten, bis Dein Huhn ein Ei legt. Dann hast Du ein Huhn und ein Ei."
 
"Aha", sagt der Frager, und ein erkennendes Leuchten zeigt sich auf seinem Gesicht, "das ist also eine Alternative."
 
"Ja, warte mal ab", sagt der Rabbi, "die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir einfach mal an, Du entscheidest Dich fürs Eierlegen. Dann hast Du irgendwann ein Huhn und ein Ei. Das Huhn ist ja ein Tier, das kannst Du vor seiner Geburt und nach seinem Tod essen. Also so ein frisches Ei, das gibt ein schönes Frühstücksei, oder Du kannst das Huhn natürlich auch brüten lassen. Dann hast Du irgendwann zwei Hühner."
 
Die Augen des Fragenden beginnen wieder zu leuchten: "Aha, das ist also eine Alterna... "
 
"Moment, Moment", stoppt ihn der Rabbi. "Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir mal an, Du entscheidest Dich fürs Brüten, und Du hast dann zwei Hühner und irgendwann acht Hühner und später dann über 100 Hühner. Wenn jemand 100 Hühner hat, dann kann er sich überlegen, ob es nicht Zeit ist für eine Hühnerfarm. Bei einer Hühnerfarm gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ich kann natürlich so eine Farm neben meinem Wohnhaus bauen. Das hat gewisse Vorteile. Man ist immer dabei, man überblickt alles, und man hat immer die ganz frischen Eier. Allerdings - die Geruchsbelästigung - die sollte man doch in Betracht ziehen. Oder - man geht ins nahegelegene Flußtal. Die Hühner haben ideale Bedingungen, frisches Wasser und saftiges Gras. Allerdings - man ist natürlich nicht dabei. Vielleicht kommt nachts einmal der Fuchs oder ein Marder, und eines morgens sind alle Tiere tot."
 
"Aha, das also ist... "
 
"Moment, Moment", unterbricht der Rabbi, "nicht so schnell, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir mal an - nehmen wir einfach mal an, Du entscheidest Dich für das Flußtal. Die Hühner haben ideale Bedingungen und die Farm wächst und gedeiht: 100 Hühner, 200 Hühner, 500 Hühner und schließlich über 1000 Hühner. Die größte und beste Hühnerfarm weit und breit. Und - es beginnt zu regnen. Es regnet und regnet und regnet. Das ist sehr ungewöhnlich für diese Region. Aber es regnet in einem fort. Das Wasser des Flusses steigt und steigt und steigt. Und schließlich überflutet das Wasser die Dämme, Deine Hühnerfarm und alle Hühner sind tot."
 
An dieser Stelle stoppt der Rabbi unvermittelt und schweigt.
 
Der Fragende wartet und scheint etwas ratlos. "Na und?", fragt er zögerlich, "und wo ist jetzt hier die Alternative... ?"
 
Der Rabbi antwortet: "Die Alternative? Enten, mein Lieber, Enten!"
 
Sag deinen Kindern beim Essen: "Aus wirtschaftlichen Gründen werden wir einen von euch gehen lassen müssen."
 
Er wischt eine weitere Träne von seiner Wange und sagt: "Weißt du... Heute wäre ich entlassen worden!"
 
 
 
=== Erfahrungswerte ===
Bauer Ömmes trifft Bauer Hein und klagt ihm sein Leid:
 
"Hein, ich hab da 'ne Kuh, die will einfach nichts mehr fressen und verliert ständig an Gewicht."
 
"So'ne Kuh hatte ich auch mal", meint Hein, "ich hab' ihr damals Terpentin zu trinken gegeben."
 
Ömmes bedankt sich für den Tip.
 
Drei Tage später ruft Ömmes seinen Kollegen an:
 
"Du, Hein. Ich hab' meiner Kuh Terpentin gegeben. Die ist daran gestorben!"
 
"Jau", sagt Hein, "meine damals auch..."