Änderungen
/* Hinweise */
<small><nowiki> [Wie heißt ES ausserdem?Core intention] </nowiki></small> {{TOCright}}
== Historisches==
== Anwendung, Einsatz ==
== Ablauf ==
Während der Durchführung brauchst Du etwas zum schreiben. Schreibe Dir jede Emotion auf, die der Coachee nennt. Starte mit einer beliebigen Emotion,(um den Prozess etwas zu verkürzen, beginnt man bevorzugt mit einer negativen Emotion), dann:# "Geh da ''rein'' ... mach's intensiver ... noch intensiver ... und nun geh da durch!"# "Was kommt nach diesem Gefühl? Was ist ''dahinter''?"# weiter bei 1. === Schritt 2 Variationen bei Wiederholungen === In dem Prozess werden vermutlich verschiedene Wiederholungen, wie Häufungen von Worten und Schleifen, auftreten. Beide weisen auf "Strategien des Coachees mit dem Leben umzugehen" hin. <br> '''einzelne Worte - Zustände''' <br>Wenn bestimmte Zustände gehäuft auftauchen, deutet dies auf ''Tore'' hin, vor denen der Coachee abbiegt und damit vermeidet, diese ''Tore'' zu durchschreiten. Weise nach einigen Wiederholungen darauf hin, dass diese Worte gehäuft auftauchen. Wenn diese Worte weiterhin kommen, sprich an, dass es sich um Tore handeln könnte und frage, ob es sein könnte, dass er es vermeidet, diese Emotionen wirklich und intensiv zu erleben und deswegen immer wieder an diesen Stellen vorbeikommt und frage ihn, ob er das aus seinem Leben kennt und wie es sich anfühlt, diese Dinge immer wieder zu wiederholen... "Diese Leere, ist das die gleiche wie eben? (Wenn "nein" ist es keine Wiederholung) Kennst du das aus deinem Leben? Wie ist das für dich festzustellen, dass du hier immer wieder vorbeikommst?" Mache mit dem Gefühl weiter ("Geh da ''rein'' ... mach's intensiver ... noch intensiver ... und nun geh da durch!"...)
'''Schleifen - Abfolge von Zuständen''' <br>
Wenn Du Schleifen entdeckst (Wiederholungen notierter Emotionsfolgen), decke die Schleife auf: <br>
Gehe auf eine Metaebene und sprich die Schleife an, vielleicht so: "Ist dir aufgefallen, dass es hier Wiederholungen gibt? (Emotion1, Emotion2, ...) Kennst du das aus deinem Leben, dass es solche Schleifen gibt? - Wie fühlt sich das an?" Arbeite dann mit der Emontion weiter ("Geh da ''rein'' ... mach's intensiver ... noch intensiver ... und nun geh da durch!"...)
== Variationen = Abschluss ===
Wenn Ihr bei einem Gefühl angekommen seid, dass sich nicht mehr wirklich verändern lässt (etwas, das man nicht weiter verstärken kann und hinter dem auch nichts mehr kommt), habt Ihr den Kernzustand gefunden! Eine Frage, die vermeintliche Kernzustände entlarvt ist: "Und stell dir vor, du bleibst in diesem Zustand 1000 Jahre ...?" Manchmal kommt dann: "Hmmm, das wäre langweilig..." - Dann ist ''Langeweile'' die nächste Emotion und es geht weiter... ;-)
== Übung Hinweise ==
*Führe den Coachee in hohem Tempo durch die Emotionen (ca. 20s pro Emotionen). Es geht darum, Gefühle zu verändern und Strategien aufzudecken und zum Kernzustand zu kommen und nicht darum, in den Gefühlen zu schwelgen oder abzustürzen...
*Wenn der Coachee an einer Stelle nicht weiterkommt ("Ich weiß nicht, was da für ein Gefühl kommt."), kannst Du auf die Metaebene gehen: "Wie fühlt dies ''nicht wissen'' an?"
*Wenn der Coachee nicht mindestens einmal wirklich durch etwas wie ''Zerstörung, Tod, Stillstand, Fallen'' oder ''Nichts'' hindurchgegangen ist, wird er vermutlich nicht zu seinem Kern kommen, denn diese ''verbotenen'' Emotionen sind ''Tore''.
*Wenn es dem Coachee bei einem Gefühl schlechter geht, als Dir angenehm ist, kannst Du ihn z.B. darauf hinweisen, dass das, was er gerade spürt "nur Emotionen sind - sonst nichts! - Nimm es nicht zu ernst." Dadurch bringst Du ihn in eine besondere teilweise geistige Dissoziation, während er mit seinen Gefühlen assoziert bleibt.
*Der Kernzustand ist nicht erreicht, wenn:
** dahinter noch was kommt. Z.B. auf die Frage: "Und wie ist es, wenn du in diesem Zustand 1000 Jahre bleibst...?"
** er veränderbar (intensivierbar) ist. Wenn man es intensivieren kann, ist es nicht der Kernzustand!
== Siehe auch ==