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Modelling

3.276 Byte hinzugefügt, 21:19, 13. Jan. 2012
<small><nowiki> [Modellieren, Modeling] </nowiki></small><br> {{TOCright}}
modelling, Der Prozess des '''Modelling''' (engl.: Modellbildung f (, modellieren, formen)analysiert und beschreibt die Muster einer spezifischen menschlichen Fähigkeit und überträgt sie in eine Sequenz von lehrhaften Erfahrungen, die, wenn in gleicher Sequenz befolgt, sich in jedem Menschen zu jener gleichen Erfahrung installieren lassen.
== 1. Definition ==Der Prozess des Modelling analysiert und beschreibt die Muster einer spezifischen menschlichen Fähigkeit und überträgt sie in eine Sequenz von lehrhaften Erfahrungenist beschleunigtes Lernen. Es geht auf den NLP Grundsatz zurück, diedass das, wenn in gleicher Sequenz befolgtwas ein Mensch erreicht hat, sich in jedem für jeden anderen Menschen zu jener gleichen Erfahrung installieren lassenebenfalls erreichbar ist. Dabei ist der Mensch, der das gewünschte hat, tut, kann, denkt/weiß oder ist, das '''Modell''' und wird auf den relevanten logischen Ebenen untersucht.
== 2Wird im Modellingprozess an komplexen Prozessen gearbeitet spricht man von '''Makromodelling'''. Geht es um einfache Abläufe, die typischerweise Teile von komplexen Prozessen sind, nennt man es '''Mikromodelling'''.Steht das Modell zu Verfügung und kann befragt werden, ist es ein '''explizites Modelling''', wogegen bei einem '''impliziten Modelling''' das Modell nicht zu Verfügung steht und man in dem Modellingprozess mit Berichten und eigener Phantasie arbeitet.Ferner unterscheidet man '''bewusstes''' und '''unbewusstes''' Modelling. Oft übernehmen wir [[Verhalten]], [[Strategie]]n oder Denkweisen von anderen Menschen ohne uns dessen bewusst zu sein. Das ist dann das Ergebnis eines unbewussten Modellingprozeses. Geschichte ==
Modelliert man eigene Fähigkeiten, um sie über einen bestimmten Kontext hinaus zur Verfügung zu haben (Generalisierung) oder um sie anderen erklären zu können, nennt man das '''Selbstmodelling'''. Bei der Wahl des Modells ist es sinnvoll, jemanden als Modell zu suchen, der schnell und gern gelernt hat, denn er wird vermutlich eine bessere Strategie zu Verfügung haben als jemand, der erst nach langer Zeit und großen Schwierigkeiten zum [[Ziel]] kam. Im einfachsten Fall geht es darum, ein Verhalten zu übernehmen durch Nachmachen dessen, was man sieht, hört oder spürt. Ein NLP Format, um neues Verhalten zu üben, ist der [[New Behavior Generator]]. Geht es um Fähigkeiten, kommt die logische Ebene III ins Spiel und damit [[Submodalität]]en- und Strategiearbeit.Wenn es auch darum geht, was der Andere denkt, über sich, andere und die Welt, was ihm wichtig ist und worauf er achtet oder wem er sich zugehörig fühlt, sind die Ebenen IV-VI dabei. Selbstmodelling ist eine gute Methode sich für ein Seminar vorzubereiten. D.h., wenn Du das Thema über das Du referierst beherrscht, weißt Du noch nicht zwangsläufig, wie Du es machst - nach einem Selbstmodelling über die logischen Ebenen ist das anders! Im Negativen heißt es oft: "Die einen können es, die anderen lehren es!" Modelling folgt dem Schema:*Elizitation - herausarbeiten der Strategie des Modells*Utilisation - Anpassen der Strategie auf Thema und Person*Installation - lernen/übernehmen der utilisierten Strategie Installationsbeispiele für die logischen Ebenen II-VI:*II Nachmachen oder New Behavior Generator*III Submodalitätenarbeit*IV-VI Geschichten und Emotionen und New Belief Generator*II-VI Trance {{QS|In diesem Artikel werden 2 Arten des Modelling beschrieben aber nicht angemessen nebeneinander erklärt <br> --[[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten]] 13:29, 9. Dez. 2007 (CET)}} == Historie == ''"Wie ein begnadeter Künster Künstler komponiert, so sind manche Menschen mehr begabt,<br>
''etwas aus ihrem Leben zu machen, als andere. Sie haben zwar Einfluss auf Jene <br>
''ihrer Umgebung, aber der Prozess endet hier , weil es keinen Weg gibt, in <br>
''technischen Begriffen zu beschreiben, was sie tun und was ohnehin zu einem <br>
''grossen großen Teil ausserhalb außerhalb ihres Bewusstseins liegt. Irgendwann in der Zukunft, <br>
''eine lange, lange Zeit vom Jetzt entfernt, dann, wenn unsere Kultur besser <br>
''erforscht sein wird, dann wird es etwas der musikalischen Partitur Vergleichbares <br>
<small>[http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_T._Hall Hall, Edward T.]: ''The Silent Language.'' ISBN 0385055498</small>
In den frühen 80er Jahren machten sich Leslie Cameron-Bandler, David Gordon und Michael Lebeau die Worte Halls zu eigen und entwickelten aus den linguistischen Mustern des frühen Modells von NLP die Technik des Modelling. Zentrale Grundannahme: Das was ein Mensch kann, können alle Menschen ebenso lernen. In vier Standardwerken zu diesem Thema legten sie Ihre ihre Erfahrungen nieder. Alles, was seither über Modelling geschrieben oder gelehrt wird, basiert auf diesen vier Werken.
1. The Emprint Method: A Guide to Reproducing Competence ISBN 0932573029<br>
4. Know How: Guided Programs for inventing your own best future ISBN 0932573002<br>
 == 3. Der Modelling-Prozess: ==
Der Modelling-Prozess findet in drei Stufen statt:
Adverbien wie "dann, und dann, als nächstes, hinterher, zuerst...usw." <br>
führen zu den operativen Formaten.
 
Für die Notation der operativen Formate entwickelten Cameron-Bandler, Gordon und Lebeau eine eigene Beschreibungssprache, die alle Aspekte der jeweiligen operativen Formate umfassend beschreibt. Hier ein Beispiel für eine vereinfachte Version der Beschreibungssprache (Notation):
[[Image:Modelling1a.jpg|left|Notationsbeispiel]]<br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br>
Hier ein tatsächliches Anwendungsbeispiel, ein Schritt aus einer [[Entscheidungsstrategie]]. Die gesamte Entscheidungsstrategie besteht aus 217 einzelnen operativen Formaten.
[[Image:Modelling1b.jpg|left|Notationsbeispiel]]<br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br> <br>
 == 4. Anwendung ==
Auch das Modell von [[NLP]] entstand durch eine Vorstufe des Modelling, dem Linguistischen Modelling: [[Bandler, Richard|Bandler]] und [[Grinder, John|Grinder]] wählten Therapeuten als Vorbilder (= [[Modell (Vorbild)|Modelle]]), die von den erzielten Ergebnissen zu den Besten ihres Gebietes gehörten, analysierten und beschrieben deren Sprachstrategien.
Auf der Basis der oben genannten Publikationen wurden viele Kompetenzgebiete modelliert. Robert Dilts modellierte Walt Disney ([[Disney Strategie|Walt Disney Creativity Strategy]]), Richard Bandler modellierte die besten Verkäufer, [http://www.influence-integrity.com/genie.htm Genie Z. Laborde] modellierte erfolgreiche Manager uvm.
==5. Literatur = Beispiele ===
Modelling
*einer erfolgreichen [[Rechtschreibstrategie|Rechtschreibstrategie]]
*von [[Astralreise|Astralreisen]]
*von Channeln, siehe Literatur "Ein Kurs im Channeln"
 
== Literatur ==
 
:*Berry, Vivienne, Byers, Rea und Roux de Bezieux, Henry: Ein Kurs im Channeln, Verlag Hermann Bauer KG, 1194 (ISBN 3762604789)<br>
:*Cameron-Bandler, Leslie u.a.: The Emprint Method: A Guide to Reproducing Competence, Verlag Future Pace, San Raphael, 1985 (ISBN 0932573029)<br>
:*Cameron-Bandler, Leslie u.a.: The Emotional Hostage: Rescuing your emotional Life, Verlag Future Pace, San Raphael, 1986 (ISBN 0932573037)<br>
:*Cameron-Bandler, Leslie u.a.: Solutions: Enhancing Love, Sex, and Relationships, Verlag Future Pace, San Raphael, 1985 (ISBN 0932573010)<br>
:*Cameron-Bandler, Leslie u.a.: Know How: Guided Programs for inventing your own best future, Verlag Future Pace, San Raphael, 1985 (ISBN 0932573002)<br>
:*Hall, Edward T.: The Silent Language, Doubleday Verlag, New York, 1959 (ISBN 0385055498)<br> 
[[Kategorie:Begriff]]
[[Kategorie:Grundbegriff]]
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