<small><nowiki> [Glaubenssatz, Glaubenssätze, Überzeugungen, Belief, Beliefs, Rules] </nowiki></small>__NOTOC__ <br> __NOTOC__Ein '''Glaubenssatz''' ist eine Annahme mit einem Gefühl der Sicherheit! ([[Robbins, Anthony|Anthony Robbins]])
'''Glaubenssätze''' sind Lebensregeln! Ein Glaubenssatz , die Menschen für wahr halten. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so und nicht anders ist eine Annahme mit einem Gefühl von Sicherheit! ([[Antony Robbins]]) und sind Grundlage des alltäglichen Handelns und für den Einsatz der Fähigkeiten. Glaubenssätze beeinflussen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen und was wir für möglich halten. Von R.A. Wilson stammt das Konzept der zwei Instanzen im menschlichen Bewusstsein, dem Denker und dem Beweiser: "Was der Denker denkt, beweist der Beweiser."
Es gibt zwei Arten von Glaubenssätzen::*Regeln: Ursache-Wirkung ("wenn..., dann...", "Weil...") und Komplexe Äquivalenzen ("X bedeutet Y"):*Annahmen: "Es ist nun mal so...", "Die Menschen / Das Leben...", "Man kann/darf/soll/muss/ist (nicht) ...", "Ich bin..." Glaubenssätze sind Annahmen [[Metamodell]]verletzungen - üblicherweise Modaloperatoren, Nominalisierungen<ref>Identität, Glaubenssysteme undGesundheit. Höhere Ebenen der NLP-Veränderungsarbeit. 1998 - Robert B. Dilts - S.43 - ISBN 3873870304</ref> oder Lebensregeln über sich Konjunktionen (Ursache-Wirkung, Komplexe Äquivalenz) - undkönnen Berechtigungen (Erlaubnis) aber auch Einschränkungen (Verbote) beinhalten. Sie treffen Aussagen darüber, was jemand (nicht) kann/darf/soll/muss/ist oder wie Dinge sich zueinander verhalten oder wie die Weltist.<br>Sie stützen sich Glaubenssätze sind oft nicht logisch herleitbar, sondern basieren auf*Entscheidungender Verallgemeinerung subjektiver Erfahrung. ''Echte'' Glaubenssätze halten wir für so wahr, Erinnerungen und Einstellungendass es schwer ist, sie als solche zu entdecken. ([[Geschichten]]„Es weiß doch jeder, dass…“)*einem Gefühl der Sicherheit. ([[State-Management]])*die [[Realitäts-Strategie]].*andere Mehrere sich gegenseitig stützender Glaubenssätze.bilden ein Glaubenssystem (belief system). Besondere Glaubenssätze sind [[GlaubenssystemGedankenvirus|Gedankenviren]]e)*„logische“ Begründungen , diese haben sich von der Möglichkeit der sinnlichen Überprüfung abgekoppelt und Folgerungenbeziehen sich ausschließlich auf andere Glaubenssätze. ( Um Glaubenssätze oder -systeme im Gespräch zu lockern verwendet man im NLP die [[Sleight of Mouth Pattern]]).
Die meisten Glaubenssätze und Glaubenssysteme sind gut und funktional. Sie ermöglichen uns die Orientierung in der Welt, die Kommunikation mit anderen und die optimale Reaktion auf das, was in und um uns geschieht.
Es gibt zwei Arten von GlaubenssätzenGlaubenssätze werden [[Imprint|geprägt]]::*durch Wiederholung → Gewöhnung (Wenn man immer wieder das Gleiche erlebt oder hört, Regeln wie "wenn/dann"leitet man daraus irgendwann eine Regel ab).:*durch Autoritäten:*in Prägungssituationen,"X bedeutet Y" und Annahmen, wie "Es ist nun mal soSignifikanten Emotionalen Ereignissen ([[SEE|S." und "Die MenschenE.E.]]).Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass sie auf gleichem Wege verändert werden (Neuprägung, [[Reimprinting]])./Das Leben. Glaubenssätze stützen sich auf::*Entscheidungen, Erinnerungen, Einstellungen.Sie sind [[Geschichte]]n.:*Ein Gefühl der Sicherheit (siehe auch [[Statemanagement]]):*Die [[Realitätsstrategie]].:*Andere Glaubenssätze und werden zu [[Glaubenssystem]]en:*„Logische“ Begründungen und Folgerungen (''Gegengift'': [[Sleight of Mouth Pattern]]) Anthony Robbins gliedert "unsere Anschauungen" in der Reihenfolge ihrer Stärke in: Meinungen - Glaubenssätze - Überzeugungen (Wissen). [[Watzlawick%2C_Paul|Paul Watzlawick]] unterscheidet zwischen Wahrheiten (Glaubenssätze) erster Ordnung (sehen alle so) und Wahrheiten zweiter Ordnung (sehen nicht alle so).
Anthony Robbins gliedert "unsere Anschauungen" in die Reihenfolge ihrer Stärke[[Dilts, nämlich in MeinungenRobert|Robert Dilts]]<ref>Dilts - S.37ff</ref> bietet eine weitere Unterteilung von Glaubenssätzen an::*Ursachen (Vergangenheit), Glaubenssätze :*Bedeutungen (Gegenwart) und "Wissen":*Grenzen und Möglichkeiten (Zukunft).diese 3 können sich beziehen auf: a) die Welt, die uns umgibt, b) unser Verhalten, c)unsere Fähigkeiten, d) unsere Identität.
Glaubenssätze sind Überzeugungen und Leit-Ideenhaben die Fähigkeit, sich selbst zu erhalten. Solange die Menschen für wahr halten. Sie wenden Hauptaussage erhalten bleibt, sind sie als Grundlage ihres alltäglichen Handelns und für den Einsatz ihrer Fähigkeiten an. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so sehr anpassungsfähig und oft logisch nicht anders ist. Glaubenssätze bestimmen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen und was wir für möglich halten. Sie können Berechtigungen (Erlaubnis) aber auch Einschränkungen (Verbote) beinhaltenwiderlegbar.
Glaubenssätze entstehen *durch Gewöhnung. Man bekommt sie gesagt oder sie werden einem vorgelebt<i>Ein Patient hatte die Wahnvorstellung, eine Leiche zu sein und nahm deshalb keine Nahrung mehr zu sich.<br> *durch Prägung ([[Imprint]]).Sein Therapeut fragte ihn: "Bluten Leichen?" <br> *in Signifikanten Emotionalen Ereignissen ([[S.E.E.]])Antwort: "Nein, sie sind blutleer." <br> Gleichzeitig besteht die MöglichketDer Therapeut begeistert: "Dann kann ich Dir beweisen, dass sie auf gleichem Wege verändert werden (Re-Imprinting)Du keine Leiche bist. Oft halten wir Glaubenssätze i" Er sticht den Patienten in den Finger, aus dem auch gleich ein Tropfen Blut quillt.d.R. für so wahr<br> Die Reaktion des Patienten mit erstauntem Gesicht: "Oh, dass es schwer ist, sie als solche zu entdecken. („Es weiß Leichen bluten doch wohl jeder, dass…“)!"</i> <small> nach Abraham Maslow<ref>Dilts - S.36</ref></small>
Glaubenssätze befinden sich auf der [[logische Ebenen|logischen Ebene IV]].
Nach Paul Watzlawick gibt es Wahrheiten erster Ordnung (sehen alle so) und Wahrheiten zweiter Ordnung (sehen nicht alle so).== Historisches ==
Nach Robert Dilts gibt es Glaubenssätze bezüglich
*Ursachen (Vergangenheit),
*Bedeutungen (Gegenwart) und
*Grenzen und Möglichkeiten (Zukunft).
Im NLP bedeutet == Erläuterung ==Wenn Sie der Überzeugung sind, gerade einen Text über Glaubenssätze zu lesen, dann ist dies die (Be-)Deutung, die Sie einem bestimmten Phänomen geben: einer Anordnung dunkler Strukturen auf hellem "Hintergrund" - und beinhaltet auch das ist schon wieder eine Interpretation eines Phänomens.<br>Im erweiterten Sinne ist daher jede Aussage ein Glaubenssystem Glaubenssatz. (Ist Blau wirklich blau - für jeden? Ist die Erde wirklich eine Reihe sich gegenseitig stützender GlaubenssätzeKugel - woher weißt du das? Welche Beweise hast du für deine Vergangenheit - oder bist du vielleicht gerade eben mit deiner "Erinnerung" geschaffen worden und mit dir all die anderen Menschen (mit ihrer Erinnerung)? Gibt es dich wirklich - oder träumt dich ein höheres Wesen? ... )!
Besondere Glaubenssätze sind [[Gedankenvirus|Gedankenviren]]das Baumaterial, mit dem wir unsere Wirklichkeit stabilisieren.Glaubenssätze helfen uns, uns in der Welt zu orientieren. Dem Begriff Glaubenssatz haftet oft ein Makel an, als müsste man Glaubenssätze grundsätzlich auflösen oder verändern; doch über 99% unserer Glaubenssätze sind wertvoll und unterstützen uns in unseren (Über)Leben!
Glaubenssätzen erhalten sich selbst. Solange die Hauptaussage erhalten bleibt, sind diese sehr anpassungsfähig, was logisch meist nicht nachvollziehbar ist.<br><br>
''"Ein Patient hatte die Wahnvorstellung, eine Leiche zu sein, und nahm deshalb keine Nahrung mehr zu sich. <br> Sein Therapeut fragte ihn: 'Bluten Leichen?' <br> Antwort: 'Nein, sie sind blutleer.' <br> Der Therapeut begeistert: 'Dann kann ich Dir beweisen, dass Du keine Leiche bist.' Er sticht den Patienten in den Finger, aus dem auch gleich ein Tropfen Blut quillt. <br> Die Reaktion des Patienten mit erstauntem Gesicht: 'Oh, Leichen bluten doch!'"'' <br><br>
Wenn Sie der Überzeugung sind;Verschiedene Typen von Glaubenssätzen, gerade einen Text über Glaubenssätze zu lesen, dann ist das die (Be-)Deutungam richtigen Ort sein müssen, die Sie einem bestimmten Phänomen geben: einer Anordnung dunkler Strukturen auf hellem "Hintergrund" damit Du Dein Ziel erreichst<ref>Dilts - und auch das ist schon wieder eine Interpretation eines PhänomensS.31ff<br/ref><nowiki>:</nowiki>Im erweiterten Sinne ist daher jede Aussage ein Glaubenssatz. (Ist Blau wirklich blau *Zielerwartung - Den Glauben, dass es für jeden? Ist die Erde wirklich eine Kugel Dich möglich ist, Dein Ziel zu erreichen!*Selbstwirksamkeitserwartung - woher weißt Den Glauben, dass Du das? Welche Beweise alles hast , um das Ziel zu erreichen (auch wenn Du für glaubst, dass Du hierfür Deine Vergangenheit Ressourcen neu organisieren musst).*Reaktionserwartung - oder bist Das was Du vielleicht gerade eben mit deiner als Resultat Deiner Aktivitäten, in einer bestimmten Situation, erwartest. <br>Hat eine Person weder Zielerwartung (→ hoffnungslos) noch Selbstwirksamkeitserwartung (→ hilflos) wird sie apathisch. D.h. sie wird nicht die notwendigen Schritte zur Zielerreichung unternehmen. "Erinnerung" geschaffen worden und mit dir Wenn Sie nicht erwarten, von einer Krankheit zu gesunden, werden Sie nichts von all dem tun, was Ihnen helfen kann, sich zu erholen - besonders nicht solche Dinge, die schwierig sein könnten. Mit anderen Menschen (mit ihrer Erinnerung)? Gibt es Dich wirklich - oder träumt Dich ein höheres Wesen? Worten, wenn Sie nicht daran glauben, dass Ihr Ziel auf Sie wartet, ...)! , dass Sie haben was Sie brauchen, um Ihr Ziel zu erreichen, werden Sie nicht tun, was nötig und wichtig ist, um Ihr Ziel zu erreichen."<ref>Dilts - S.35</ref>
Glaubenssätze sind das Baumaterial, mit dem wir unsere Wirklichkeit stabilisieren. Glaubenssätze helfen uns, uns in der Welt zu orientieren. Dem Begriff Glaubenssatz haftet oft ein Markel an, als müsste man sie grundsätzlich auflösen oder verändern. Doch über 99% unserer Glaubenssätze sind wertvoll und unterstützen uns in unserem (Über)Leben!
== Wesensmale ==;Glaubenssätze Nach Dilts <ref>Dilts - S.40f</ref> schützen sich Glaubenssätze gegen Veränderungen durch<nowiki>: </nowiki> *Nebelwand (Konzentrationsschwäche - "Es ist dunkel" oder "Ich sehe nur noch Nebel"oder plötzlicher Themenwechsel)::In dem Fall fragenMögliche Lösung bei Nebel: "Willst du Du wissen was dahinter ist?" , wenn klares JA: Ressourcen aufbauen und Nachschauen! ::Mögliche Lösung bei Themenwechsel: nicht mitgehen sondern zum Thema zurückkehren*Fische im Traum <ref>Dilts - S.40: <small><i>Diese Bezeichnung stammt aus einer Kabarettsendung im Radio von Los Angeles, über die mir David Gordon (ein sehr bekannter NLP-Autor, -Entwickler und -Trainer) berichtete. Ein Mann porträtierte einen Psychoanalytiker, der den Glauben hatte, dass Fische im Traum die Wurzel aller psychologischen Probleme seien. Wenn Leute zu ihm kamen und anfingen, ihm von ihren Problemen zu erzählen, unterbrach er sie und fragte ... <br>Psychoanalytiker: "Entschuldigen Sie, aber Sie haben nicht zufällig letzte Nacht einen Traum gehabt, oder?"<br>Klient: Ich weiß nicht ... ich glaube, ja vielleicht." <br>Psychoanalytiker: "Sie haben nicht von Fischen geträumt, nicht wahr?" <br>Klient: "Ahm ... nein ... nein."<br>Psychoanalytiker: "Wovon handelte Ihr Traum denn?"<br>Klient: "Tja, ich ging so die Straße hinunter."<br>Psychoanalytiker: "Gab es da irgendwelche Pfützen im Rinnstein?" <br>Klient: "Also, ich weiß nicht."<br>Psychoanalytiker: "Könnten dort welche gewesen sein?"<br>Klient: "Ich schätze, da hätte Wasser oder so etwas in der Gosse gewesen sein können."<br>Psychoanalytiker: "Hätten da irgend welche Fische in diesen Pfützen gewesen sein können?"<br>Klient: "Nein ... nein."<br>Psychoanalytiker: "Gab es da auf der Straße in dem Traum ein Restaurant?"<br>Klient: "Nein."<br>Psychoanalytiker: "Aber es hätte dort eins sein können. Sie gingen wirklich die Straße hinunter, nicht wahr?"<br>Klient: "Tja, also, ich glaube, es hätte dort ein Restaurant geben können. "<br>Psychoanalytiker: "Wurde in dem Restaurant Fisch serviert?"<br>Klient: "Hm, tja also ... ich nehme an, in einem Restaurant könnte Fisch serviert werden."<br>Psychoanalytiker: "Ah-ha! Ich wusste es doch. Fische im Traum."<br>Eines der Probleme bei der Identifizierung von Glaubenssätzen ist, dass man als Helfer dazu tendiert, bei anderen Menschen Beweise für seine eigenen Glaubenssätze zu finden. </i></small></ref> ("eingeladene" Projektion)::Gegen Projektion hilft nur: wach zu sein gegenüber den eigenen Erwartungen und dem Gefühl, man wüsste schon, was als nächstes kommt!*Roter Hering <ref>Dilts - S.41: <i><small>"Wenn Ihnen Menschen über ihre Glaubenssätze berichten, erhalten Sie oft logische Konstrukte, die die Leute erfunden haben, um bestimmten ihrer Verhaltensweisen Sinn zu geben. Freud sprach über den Begriff frei-flottierender Angst. (falsche Fährte kurz vor der spannenden StelleAngst, die durch unbewusste Konflikte entsteht.)Nach Freud ist das Angstgefühl das einzige, dessen sich eine Person mit solch einem Problem bewusst ist. Daher denkt sie sich logische Gründe dafür aus, warum sie sich so fühlt. Ihre logischen Gründe haben nichts mit ihren Angstgefühlen zu tun. <br>::Ich nenne diese logischen Konstrukte "rote Heringe". Wenn das geschieht: Jetzt nicht!Sie jemals mit "zwangsbesessenen" ("obsessive-compulsive") Menschen gearbeitet haben, sind Sie wahrscheinlich diesem Phänomen begegnet. Eine Frau hat vielleicht bestimmte Erklärungen über Mikroben und warum es ihr davon schlecht geht. Ihre Erklärungen haben im Allgemeinen gar nichts damit zu tun, wo diese Gefühle herkommen."*Faßüberlaufstropfen – KRITISCHE MASSE</small></i></ref>(Eine falsche Fährte wird gelegt, indem ein logisches Konstrukt für die Glaubenssätze / Gefühle / Verhalten geliefert wird)
;Weitere Merkmale von Glaubenssätzen<nowiki>:</nowiki>
*Glaubenssätze sind auch Wahrnehmungsfilter, denn wir nehmen verstärkt das wahr, was wir glauben.
*Auf einen Glaubenssatz bekommt man oft starke Reaktionen (deutliche Zustimmung oder Ablehnung).
*Erfolgreiche Glaubenssatzänderungen setzten deutliche Emotionen frei (Grinsen, Lachen, Verwirrung,...).
*Glaubenssätze sind weder gut noch schlecht, . Glaubenssätze können einem Menschen jedoch mehr oder weniger Wahlmöglichkeiten und damit [[Flexibilität]] geben. *Glaubenssätze kann man durch anzweifeln Anzweifeln und durch Hinterfragen verändern ([[Sleight of Mouth Pattern]]). ("Welchen Beweis hast du jetzt dafür, dass dein Problem wirklich besteht? Bist du dir wirklich sicher?")
*Glaubenssätze werden durch Zustimmung oder Widersprechen eher gestärkt.
*Glaubenssätze vertragen Ausnahmen ("Ausnahmen bestätigen die Regel"): "Geld verdirbt den Charakter - naja mein Freund Kurt - der Millonär Millionär - ist eine Ausnahme aber ..."
*Glaubenssätze sind nicht auf Logik angewiesen.
*Wo (Glaubenssatz-)Widerstand ist, ist nicht immer der Weg. Glaubenssätze haben stabilisierende Aufgaben! Glaubenssätze sollte man nie ohne Zustimmung ändern und nicht ohne [[Öko Check]], sonst kann sich die Lebensqualität der Person verschlechtern.
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Glaubenssätze erfährt man mit den Fragen: Warum? Welche Bedeutung hat das? Was bedeutet das? Wie istder Zusammenhang? Was hält Dich davon ab?
Satzstrukturen:<br>
Nachdem jeder Satz ein Glaubenssatz ist, gibt es hier eine Fülle von möglichen Formulierungen:
*Typische Glaubenssätze erkennst Du an:
::Wenn/dann; Es ist nun mal so, dass...; Die Menschen/Das Leben/...; Weil...; X bedeutet y.*Eine weitere Gruppe von Glaubenssätzen verwenden die Modaloperatoren "müssen", "dürfen", "können", "sollen" und "dürfensein":::Ich muss arbeiten (weil ich sonst...). Ich sollte meine Eltern lieben ...::Ich darf mich nicht fürchten. Ich bin nun mal (k)ein...*und anderen Formulierungen, die im [[Metamodell der Sprache|Meta-Modell]] unter den Fragen zu Generalisierung und Verzerrung zufinden zu finden sind.
== Hinweise & Beispiele ==
Veränderung von Glaubenssätzen geschieht bei jeder NLP-Intervention. Glaubenssätze verändert man durch Erkenntnis (Verständnis), in Zweifel ziehen oder Verwirrung. Will man gezielt Glaubenssätze verändern, eignen sich u.a. [[Sleight of Mouth Pattern]], [[Internale Verhandlung]]en mit konfliktierenden Glaubenssätzen, [[Change History]] oder [[Change Future]] sowie [[Reimprinting]].
'''Ein paar Glaubenssätze von Toni Robbins:'''
*Inside he Toni feelsinside: 1. An enormous Love of people. 2. An enormous desire to serve. 3. An unwillingness to settle. 4. A massive amount of action.
*Always ask yourself: How can I give the most, how can I contribute the most and enjoy the process!
*There is always a way - if you are 100% committed to!
*It's not CAN DO, it's WILL DO!
*The only thing that changes your live is decision. Having knowledge : that's nice, being . Being inspired : that's nice . - but But if you make some decisions : that's change!
'''Weitere interessante Glaubenssätze sind die [[Grundannahmen des NLP]]'''
Wollen – Wissen – Möglichkeit:
Dilts: »Sie brauchen den Wunsch und Willen, das Wollen (want to), sich zu verändern, das Wissen wie (know how to), und Sie müssen sich selbst die Chance zur Veränderung geben (chance to).« (Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit, Seite <ref>Dilts - S.25)</ref>
Voraussetzungen (notwendige Glaubenssätze):
#Das Ziel ist erreichbar, es gibt einen Weg.
#Der Weg ist mir bekannt, ich kenne den Weg.
#Das Ziel ist von mir erreichbar, ich kann es erreichen, den Weg gehen.
#Ich mache es, ich gehe den Weg.
#Ich habe es verdient (dieses Ziel zu erreichen).
== Übung ==
;Veränderung der Wirklichkeit (Wie halten wir unsere Realität stabil oder ändern sie? Woher weißt du, was du weißt?)Auffinden von Glaubenssätzen#Erinnere Um hinderliche Glaubenssätze aufzuspüren, ist es wichtig, sich den eigenen Glaubenssätzen bewußt zu werden. Frage dich an etwas, was du gestern getan hast (X)über das Leben, deine Identität, deine Karriere, Arbeit, Zeit, Geld, zwischenmenschliche Beziehungen, Partnerschaft, Liebe, dein Selbstbild, deine Fähigkeiten, Veränderungsmöglichkeiten usw. denkst.#Stelle dir etwas vorSchreibe deine Antworten unreflektiert und ohne Bewertung auf, was damit auch die unbewußten Glaubenssätze ans Licht kommen. Manchmal wirst du statt dessen hättest tun können (Y)dich wundern, sehe/höre/spüre/... es ganz deutlichwas du schreibst.#Woher weißt du jetztJetzt frage dich:#* Welche Glaubenssätze möchte ich verändern, ob du gestern X oder Y gemacht hastweil sie für mich einschränkend sind? Wie erinnerst du dich#* Welche Glaubenssätze kann ich für Veränderungen bewußt einsetzen, weil sie mich unterstützen? Woher weißt du was stimmt? Was ist der Unterschied? (VAKOG und [[Submodalität]]en)#Nun gib Y die SubmodalitätenWeiter frage dich, die dir bewiesen das X stimmte. Fälsche Bild, Ton (evtl. auch die innere Stimme die dir sagt X stimmt), Gefühl und Submodalitätenwas du auf keinen Fall willst.#Nun fälsche Schreibe auch hier deine Erinnerung an den Anfang Antworten unreflektiert auf, denn mit dieser Übung (Ansonsten wirst Frage richtest du vermutlich deinen Focus auf diese Übung bezugnehmen Situationen, die du eigentlich vermeiden möchtest und dir sagenvielleicht wirst du feststellen, es war X weil wir dass du dich gerade in dieser Übung X zu Y machen wollen)diesen Situationen sehr häufig befindest.#Sag dreimal lautJetzt frage dich, um die dahinterstehenden Glaubenssätze verändern zu können: "Ich habe gestern Y..."#* Wenn du in Bezug auf X und Y noch immer ich das nicht verwirrt bist wiederhole die Übung ab 2will, was will ich stattdessen? ... was soll stattdessen sein?
;Hinderliche Glaubenssätze verändern
#Notiere einen für dich hinderlichen Glaubenssatz in einer Situation, die du ändern möchtest (z.B. Ich kann keine Vorträge halten, denn immer wenn ich einen Vortrag halten muss, habe ich Lampenfieber und meine Stimme zittert)
#Jetzt mache dir bewußt, welche Folgen es hat, diesen hinderlichen alten Glaubenssatz beizubehalten. Frage dich:
#* Was passiert dann auf jeden Fall, wenn ich diesen hinderlichen Glaubensatz beibehalte?
#* Welchen Preis habe ich in der Vergangenheit dafür bezahlt, was hat es mich gekostet (finanziell, emotional, geistig, nervlich ...), diesen Glaubenssatz aufrechtzuerhalten?
#* Was kostet es mich jetzt in meiner gegenwärtigen Lebenssituation?
#* Was wird es mich in Zukunft kosten, wenn ich diesen Glaubenssatz unverändert beibehalte?
#Schreibe jetzt einen unterstützenden Glaubenssatz, der im gleichen Kontext steht und formuliere diesen positiv (z.B. mit jedem Vortrag werde ich sicherer).
#Achte auf deine Gefühle, ob du den alten Glaubenssatz wirklich durch den neuen Glaubenssatz ersetzen willst, und fühle, ob der neue Glaubenssatz für dich stimmig ist, oder ob sich etwas in dir sträubt.
#Falls sich etwas gegen den unterstützenden positiven Glaubenssatz sträubt, lohnt es näher hinzusehen. Manchmal kann es sein, dass es Vorteile hat ([[Öko Check]]), den alten hinderlichen Glaubenssatz beizubehalten. Frage dich:
#* Was ist das Gute für mich, wenn ich den hinderlichen Glaubenssatz beibehalte? (z.B. dass ein Kollege immer die Vorträge übernimmt)
#* Will ich die Situation wirklich ändern?
#Falls alles für Veränderung spricht und sich der unterstützende positive Glaubenssatz gut anfühlt, finde ein Ritual, um dich vom alten hinderlichen Glaubenssatz zu verabschieden (z.B. Papier zerknüllen, zerreißen, Glaubenssatz fett durchstreichen, Papier verbrennen...)
#Anschliessend heiße den neuen unterstützenden Glaubenssatz willkommen (z.B. sage dir den neuen Glaubenssatz mehrmals laut und feierlich vor, häng ihn dir irgendwo hin, wo du ihn gut und häufig sehen kannst oder trage ihn bei dir...)
#Suche ab jetzt nach vielen Bestätigungen dafür, dass der neue Glaubenssatz wahr ist, damit er sich festigt.
{{Übung:Veränderung der Wirklichkeit}}
;Schwächung von Glaubenssätzen und Mehrung von Wahlmöglichkeiten
#Suche dir drei Glaubenssätze (A,B,C) von denen A und B im gleichen Kontext stehen und dich behindern. Du solltest dir #*bei A 100% sicher bist das sein, dass es stimmt (z.B. "Es ist wichtig , sich Namen merken zu können!")#*bei B 100% sicher bist das sein, dass es nicht stimmt , aber wäre schön , wenn es so wäre (z.B. "Ich kann mir gut Namen merken!")#* bei C nicht sicher bist sein und es sollte dir auch eigentlich egal ist sein (z.B. "In Dänemark gibt es mehr Frauen als Männer!")
#Finde die Submodalitäten für starke und schwache Glaubenssätze (Gemeinsamkeiten von A und B im Gegensatz zu C) auf den Sinneskanälen V, A und K (VAK sind üblicherweise unterschiedlich stark).
#Erlebe nun A und B mit den Submodalitäten von C ([[Mapping across]]).
#Jetzt sollten deine Glaubenssaätze Glaubenssätze deutlich schwächer und entspannter sein (z.B. "Kannst du dir Namen von Personen merken?" "Klar - aber ist das so wichtig?").#Nun Kannst Du noch B in die Submos von A bringen.
== Siehe auch ==
=== Literatur ===
<references/>
=== Weblinks ===
Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html/B23.html Glaubenssätzen] (englisch)
[[Kategorie:Begriff]]
[[Kategorie:Grundbegriff]]