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Milton Modell der Sprache

1.868 Byte hinzugefügt, 05:00, 24. Mär. 2010
<small><nowiki> [Miltonmodell; Milton-Modell, Milton Modell, Hypnotalk] </nowiki></small> {{TOCright}}
Das '''Milton-Modell''' als wichtiger Bestandteil des Modells von NLP und beruht auf dem linguistischen [[Modelling]] der Arbeit [[Erickson%2C_Milton|Milton. H. Ericksons]]. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] und [[Grinder, John|John Grinder]] beobachteten Milton H. Erickson während dessen Arbeit, beschrieben ([[Modelling|modellierten]]) dessen Art, Sprache zu verwenden und nannten die Teile, die sie in das Modell von NLP übernahmen das ''Milton-Modell''. Das Milton-Modell beschreibt, was Erickson an Sprachmustern zur Verfügung stand und in welchem Kontext er diese Sprachmuster anwendete.
:::Konstruktion und Nutzung des linguistischen Kausalmodellierungsprozesses<br>
:::Transderivationale Phänomene<br>
:::[[Ambiguität|ZweideutigkeitenMehrdeutigkeiten]]<br>
:::weniger genutzte Strukturen<br>
:::abgeleitete Bedeutungen
:Worauf? Das Objekt fehlt völlig. Der Hörer weiß nicht, auf was er neugierig sein soll. Und wieder kann er diese Leerstellen mit dem ausfüllen, was seinem Erleben nach relevant ist.
=====VergleichenVergleichstilung=====
:Bei Vergleichen muss der Hörer das Vergleichsobjekt selbst einsetzen, um dem Inhalt eine Bedeutung zu geben. Vergleichsworte sind besser, weniger, mehr, leichter, ruhiger.
:Beispiel:
=== <span style="color:#0000CD;">Gruppe 2: Semantische Fehlgeformtheiten</span> ===
=====Verknüpfungen - (Kausalitäten)=====:Der Kommunikator benutzt Wörter, die eine Verbindung oder Ursache-Wirkung-Beziehung implizieren, und zwar zwischen etwas, was bereits der Fall ist (Beobachtung) und etwas anderem, das der Kommunikator beabsichtigt(Suggestion). Das legt dem Zuhörer nahe, so zu reagieren, als ob das Eine tatsächlich das Andere verursacht. Es gibt drei Arten von Verknüpfungen, die sich im Intensitätsgrad von a 1 (schwach), b (mittel), c (stark) und d bis 3 (sehr stark) steigern. Dabei wird meistens mit der schwächsten Art begonnen und dann stufenweise gesteigert.
:'''1. Konjunktionen:'''
::a) Verknüpfungen mit „und“
:::„Du hörst den Klang meiner Stimme, und Du beginnst, dich zu entspannen.“
:::„Indem Du Dich vor und zurück wiegst, kannst Du Dich mehr und mehr entspannen.“
 :'''2a. Ursache/Wirkung:c) '''::a. Ursache führt zu Wirkung: Ursache in der Gegenwart - Verknüpfungen mit „bewirken“, „verursachen“, „zwingen“, „erfordern“
:::„Dein Kopfnicken bewirkt (kann bewirken), dass Du Dich noch mehr entspannst.“
::d) b. Wirkung beruht auf Ursache: Wirkung in der Gegenwart - Verknüpfungen mit „beweisen“, „zeigen“:::„Das Du hier bist zeigt, dass Du schon dabei bist Dein Problem zu lösen.“  :'''3. Komplexe Äquivalenz'''::Verknüpfung mit „bedeutet“:::„Das Du lächelst bedeutet dass Du Humor hast!“  :'''4. „je ... desto ...“'''::Verknüpfung mit „je ... desto ...“
:::„Je verkrampfter Du jetzt bist, desto entspannter kannst Du nachher sein.“
::„Vielleicht bist Du neugierig darauf, was danach passieren wird.“
===== Adjektive und Adverben ===== :leicht, einfach, schnell, tief ::„Wie einfach kannst du beginnen dich zu entspannen?.“ Hier wird angenommen, dass der Klient sich entspannen kann. Die einzige Frage besteht, wie einfach er es kann.::„Sind sie tief in Trance?.“ Hier wird angenommen, dass der Klient in Trance ist. Die einzige Frage besteht, wie tief er ist. ===== Oder (PseudowahlScheinalternative)=====
:Mit dem Wort „oder“ ist die Vorannahme verbunden, dass eine von mehreren Alternativen verwirklicht wird.
:Beispiele:
::„Ich frage mich, wann Du bemerkst, dass Du gelassen bist.“
===== [[Analoges Markieren ]] =====
:Man hebt bestimmte Teile des Satzes als Anweisung durch bestimmte nonverbale Verhaltensmuster hervor (z.B. Kopf heben, Stimmrichtung verändern, Stimmlage heben / senken, Räuspern, Kopfbewegungen etc.).
:Beispiel:
::„Du kannst dies leicht (nonverbales Muster z. B. Stimme heben) verstehen.“
===== Negationen ===== :Negative Formulierungen sind für das Gehirn viel schwerer zu verarbeiten und brauchen ca anderthalb mal soviel Zeit wie positive Formuliertes. Man benutzt negative Formulierungen, um die linke Gehirnhälfte zu verwirren und Suggestionen direkt in die rechte Gehirnhälft zu richten.:Beispiel:::Du kannst nicht verhindern, in Trance zu gehen.  ===== Konversationspostulate=====
:Konversationspostulate sind Ja/Nein-Fragen, die statt einer Ja/Nein-Antwort normalerweise eine bestimmte Reaktion oder Aussage bewirken.
:Beispiele:
::„Weißt Du wie spät es ist?“
::„Kannst Du etwas zu trinken holen?“
 
===== [[Ambiguität]] =====
===<span style="color:#0000CD;">Gruppe 6: Metaphorische Sprachmuster</span>===
===== Isomorphe Metapher =====
===== Zitate & Stellvertreter ===== :Zitate kann man nutzen, um Aussagen oder Anweisungen zu machen, ohne für den Inhalt verantwortlich zu seinoder um Aussagen durch heranziehen von Autoritäten zu verstärken.
:Beispiel:
::Jemand wollte einmal von Erickson wissen, was Hypnose eigentlich sei. Er sagte: "Dieses wirst Du nur in einer Trance herausfinden.“
 
:Stellvertreter macht Aussagen im als ob Rahmem, ohne für den Inhalt verantwortlich zu sein.
:Beispiel:
::"Jemand der Dich nicht kennt, würde denken...!"
::"Was würdest Du an meiner Stelle Dir raten?"
::"Was würdest Du an Deiner Stelle Dir raten?"
::"Hätte eine andere Person dies Problem, würde ich sagen...!"
::"Ich würde ja nie behaupten, dass ...!"
::"Erickson würde jetzt sagen:..."
 
===== Punktuelle Grenzüberschreitungen =====
:Dieses sind Zuweisungen von Eigenschaften an jemanden oder etwas, der oder die diese Eigenschaften eigentlich nicht besitzen kann. In der Trance wird diese Metapher vom Unterbewusstsein verstanden ([[Transderivationale_Suche|TDS-Prozess]]).
:Beispiele:
::Das mutige Samenkorn.<br>
*http://www.nlp-institut.ch/pdf/hypnotalk.pdf
*http://nlpuniversitypress.com/html2/Mi-My08.html
*http://www.hpz.com/gratishypnosebuch/hypnosebuch.html
[[Kategorie:Begriff]]
[[Kategorie:Grundbegriff]]
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